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Herbstzeit ist Fortbildungszeit: Rückblicke auf Fachtagungen

FUK Mitte: Fortbildung für die Kreisbrandmeister in Sachen Sicherheit

Bild: Stefanie Küster / FUK Mitte; Die Dozenten Frank Stemmer und Detlef Garz von der FUK Mitte bei der Schulung der Kreisbrandmeister Sicherheit

Einmal im Jahr richtet die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte eine zweitägige Fortbildung für Kreisbrandmeister Sicherheit (KBMS) aus. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in Nesse-Apfelstädt bei Erfurt statt. Kreisbrandmeister aus Thüringen und Stadtsicherheitsbeauftragte aus Sachsen-Anhalt nahmen zahlreich teil.

Nach der Begrüßung durch die Aufsichtsperson Frank Stemmer berichtete Detlef Garz, Aufsichtsperson der FUK Mitte und Leiter des Sachgebietes Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), u.a. über Regeländerungen, Unfälle und aktuelle Themen in Sachen Unfallverhütung im Bereich der Feuerwehren.

Am ersten Seminartag stellte Steven Wilzek (Aufsichtsperson i. V.) das neue Medienpaket zum Thema Extremwetterereignisse vor. Darüber hinaus wurden die aktuelle Unfallstatistik sowie ausgewählte Unfallbeispiele präsentiert und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert. In diesem Rahmen wurde auch der weiterhin nicht mehr zeitgemäße Zustand einiger Feuerwehrhäuser angesprochen, die bei Besichtigungen durch die FUK Mitte aufgefallen sind. Selbst bei der Planung von Neubauten, bei denen die FUK Mitte nicht miteinbezogen wurde, sind regelmäßig Fehler zu finden. Der gemeinsame Abend in der Tagungsstätte lud zum kollegialen Meinungsaustausch und weiteren Vernetzung untereinander ein, was auch rege genutzt wurde.

Der zweite Seminartag stand im Zeichen des Themas „Gewalt gegen Einsatzkräfte“. Hierfür konnte der Deeskalationstrainer Max Eggeling als externer Dozent gewonnen werden. In seinem Vortrag sensibilisierte er die Teilnehmenden für den professionellen Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen und ging auf die leider steigenden Zahlen von Übergriffen auf Einsatzkräfte ein. Praktische Übungen zeigten den Interessierten, wie schon kleine Änderungen im Verhalten und der Kommunikation zur Deeskalation beitragen können.